Nürnberg: Die Alte Küchn

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Ein Ausflug nach Nürnberg.

Heute nehme ich euch mit nach Nürnberg. Ich habe viele Jahre hier gewohnt, doch erst jetzt, wenn ich als Besucher zurück kehre weiche ich von meinen üblichen Pfaden ab und finde neue, aufregende Wege. 

Der Tag war wunderbar. Ein Sonnentag mitten im Oktober und auch die restlichen Stadtschwärmer tummelten sich in Massen an den üblichen Orten.

Der Albrecht Dürrer Platz war überfüllt. Auf jedem Stuhl, jedem Wahrzeichen, jedem Stück Boden saßen die Menschen und es gab einfach keine Möglichkeit hier einen Kaffee zu ergattern, also wanderten wir weiter.

Der Weg führte die Albrecht Dürrer Straße entlang zu dem wunderbarem historischem Lokal “Alte Küch’n” Eigentlich war gar nicht geplant zu Mittag zu essen, aber schon von außen machte es einen derart einladenden Eindruck, dass wir uns spontan umentscheiden.

Wie ist das Ambiente? 

Das Lokal ist sehr urig. Die Wände sind blau/weiß gefliest und unter der Decke hängen alte Schaukelpferde oder einfach alte Gerätschaften, wie man sie auf fränkischen Höfen finden kann.

Die Bedienung hatte den typisch ruppig, fränkischen Charme. Für außenstehende mag es vorkommen, als sei sie so liebenswert wie ein Reibeisen. Zumindest war das unser unfränkischer erster Eindruck.

Allerdings innerhalb kürzester Zeit brachte sie meiner Tochter nicht nur eine ausmalbare Speisekarte, sondern gleich die dazugehörigen Bundstifte dazu. Damit hat dieses Lokal vielen anderen etwas voraus. Auch später merkt man daran, wie die Kinder behandelt werden, dass man in diesem historischem Lokal eben eine echte fränkische Bedienung findet. Die fränkisch-herzliche Art sorgt dafür, dass wir auf jeden Fall wieder kommen werden!

Was gibt es zu essen?

Die Karte reicht über typisch fränkische Kost bist zu Baggers. Baggers sind Reibekuchen und sie werden hier in unglaublich vielen Varianten angeboten.

Ob mit Apfelmus, Riesengarnelen, Mit Käse und Speck. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Ich habe mich für die Variante mit Camembert und Preiselbeeren entschieden, während der Miniwolf die mit Apfelmus bekam.

Die Kinderportion kostet ungefähr die Hälfte der Portion für Erwachsene, ist aber nicht kleiner. Das ist ein unglaublich liebenswertes Detail. Denn jeder, der ein Kind in der Wachstumsphase hat weiß, dass auch eine große Portion schnell weg ist.

Alte Küchn - Sitzplatz

Noch eine Besonderheit ist übrigens, dass man hier auch im Keller speisen kann. Das alte Kellergewölbe wird unter anderem genutzt um Ritteressen zu veranstalten. Dort wo früher Nonnen aßen, kann man nun, bei Vorbestellung, stilecht Leckere Gerichte genießen.

Auch besonders: Schon auf der Homepage wird darauf hingewiesen, dass für Vegetarier und Muslime alternative Gerichte gereicht werden können.  Das ist absolut Top und sollte gerade in der Gastronomie als Standard gelten!

Die Küche

Wer sehen möchte, wie sein Essen zubereitet wird ist hier auch an der richtigen Stelle. Mit der offenen Küche kann man den Koch jederzeit auf die Finger schauen, auch wenn es unserer Erfahrung nach nicht nötig ist.

Als es also ein Kinderfreundliches Lokal, dass etwas abseits der üblichen Touristenorte zu finden ist. Auch er Preis ist angemessen, es ist kein versteckter Touristenaufschlag zu finden.

Ich bin immer noch total begeistert.

Wo findet man dieses Juwel?

Finden könnt ihr die “Alte Küch’n” in der Albrecht Dürrer Straße Nr. 3.

Öffungszeiten:

Geöffnet ist Täglich von 17.30 bis 1:00 Uhr. Nur Samstag und Sonntag kann man bereits ab Mittags hier essen.

Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: 

Weitere Informationen findet ihr übrigens auf der dazugehörigen Homepage