Rezension: Christian Milkus – Das Feuer in Mir

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Klappentext:

In einer Welt, in der dunkle Mächte auferstehen, verlieren die Menschen den Glauben.

Nach dem Tod ihrer Schwester steht Leanne am Abgrund. Nur Damion, Anführer der Zwölf Boten, vermag wieder Licht in ihr Leben zu bringen. Er und seine Gruppe bieten ihr Geborgenheit – doch ihre Ansichten spalten das Volk. Sie sind als Sekte verschrien, die den dunklen Gott verehrt und Schwarze Magie praktiziert.

Und sie planen eine Rebellion.

Gefangen in einem Konflikt zwischen Liebe, Glaube und Moral muss sich Leanne für eine Seite entscheiden – ohne zu wissen, wem sie vertrauen kann.

 

Um was geht es?

Wie der Klappentext bereits verrät geht es um Leanne, eine Gelehrte der Universität, die zusammen mit ihren Geschwistern losgeschickt wurde um eine mysteriöse Tierart zu beobachten. Zu beginn scheint alles gut zu laufen, doch dann passiert auf dem Berg das undenkbare und Leanne muss einen harten Verlust verkraften.

Die Akademie hat nicht viel Verständnis für die Gefühle ihrer Mitarbeiter und so wird Leanne gleich zu dem nächsten Auftrag geschickt. Mit leerem Herzen macht sie sich auf dem Weg um vor Ort den geheimnisvollen Damion zu treffen, der es schafft ihre Sorgen nicht nur ernst zunehmen, sondern auch ihre seelischen Schmerzen zu lindern.

Sie gliedert sich in eine Gesellschaft ein, die sich um die verlorenen Seelen des Königreichs kümmern und versteht immer weniger, warum die Sekte so verpönt ist, bis zu dem Moment in dem die Fassade bröckelt und im nächsten Moment steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch das jedes Menschen im Königreich.

Fazit:

Ich habe ja schon den ersten Band gelesen und er hat mir sehr gut gefallen. Auf die Gefahr hin, dass ihr mich schlagt und nie wieder mit mir redet. Das Cover von “Der Schatten in mir” hat mir besser gefallen, als das aktuelle. Es fängt die Stimmung besser ein.  Wunderschön ist dagegen der Buchsatz mit dem Namenlosen Wald an jedem Seitenende.

Dafür ist das zweite leichter geschrieben. Während sich Teil eins mit Salyas inneren Dämonen beschäftigt weiter das Problem sich hier über das ganze Land aus. Es zeigt auf wie leicht es ist, das Gute in Menschen zu sehen, wenn man das nur will und dass sich ein Blick hinter die Fassade dennoch lohnt.

Leanne ist ein liebenswerter Charakter. Hin und wieder haben wir unterschiedliche Meinungen, doch ich kann ihre durchaus verstehen, gerade in der Situation, in der sie sich befindet. Sie hat ihre Schwester verloren, sie ist in Trauer, sie sehnt sich nach einem Halt in ihrem Leben und Damion scheint ihr diesen zu geben.

Gut gefallen hat mir, dass wir alte Bekannte wieder treffen. Ob Königsblut und Sir Chester oder Salya selbst, lediglich Salyas Katze fehlt mir ein wenig.

Mein Fazit ist. Es ist ein gelungener zweiter Band, bei dem man eine deutliche Entwicklung des Autoren feststellen kann und ich hoffe wir werden noch mehr von den Problemen des Namenlosen Waldes hören, von den weißen Füchsen und vor allem von der sich anbahnenden Rebellion am anderen Ende des Königreiches.