Rezension: Christian Milkus – Der Schatten in mir

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Klappentext:

»Ich heiße Salya, und ein Schatten liegt auf meiner Seele. Ich verletze mich selbst, um diese Welt ertragen zu können.«
Eines Tages wird Schwarzbach, ein kleines Dorf mitten im Wald, von einem Diener der Finsternis heimgesucht. Bald darauf geschehen schreckliche Dinge: Wölfe werden zu Bestien, Menschen sterben. Hilflos muss Oberhaupt Kolen mit ansehen, wie seine Nachbarn den verfluchten Ort zu verlassen drohen. Die junge Salya vernimmt den Ruf der Götter. Zum ersten Mal in ihrem Leben verlässt sie ihre Heimat, um jenem Ruf zu folgen. Doch kann ausgerechnet sie ihrem Dorf helfen? Zantul, der Gott der Finsternis, hat sie längst als Bedrohung erkannt, und nicht einmal die Bewohner ihres eigenen Dorfes trauen ihr.
»Seht euch ihre Wunden an! Sie ist von einem Dämon besessen, der sich an ihrem Blut labt!«

Zum Buch:

In “Der Schatten in mir” Thematisiert Christian Milkus mehr als nur ein Problem.

Beginnend mit der jungen Salya, die unter dem Borderline-Syndrom leidet und von ihrer Mutter nur Verachtung entgegen geschleudert bekommt. Spielen aber auch Verlustängste und sogar Mobbing einen Part in dieser Dark Fantasy Geschichte.

Christian Milkus spielt mit seinen Protagonisten und drängt sie immer weiter in eine Ecke, bis ihnen nichts anderes übrig bleibt, als zu handeln.

Es beginnt in dem ruhigen Ort Schwarzbach. Der abgelegen im Wald liegt. Hier ist die Welt noch in Ordnung, man kümmert sich umeinander, sorgt zusammen für den nahenden Winter vor. Doch bald merkt man, dass es unter der Oberfläche brodelt.

Die Situation spitzt sich immer weiter zu, nachdem ein unbekanntes Mädchen das Dorf verflucht hat und die Bewohner einen Sündenbock für die Geschehnisse brauchen.

Mit List und Intrigen versuchen sie ihr Dorf zu retten und führen es dabei immer weiter in Richtung Verdammnis.

Fazit:

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

Christian Milkus schafft es, zwischen den Zeilen viel unser jetzigen Zeit einzufangen. Nie waren die Themen die seine Figuren beschäftigen aktueller, als heute.

Allein, der Aufwand, der darin steckt diese Figuren zu entwickeln ist bewundernswert.

Er zeigt, wie schwer es sein kann, um Hilfe zu bitten und, dass sie oft von Unterwarter Stelle kommt. Wir alle haben unsere Dämonen die wir bekämpfen müssen und würden wir ein Stück zusammenrücken, anstelle uns gegenseitig anzugiften, hätten wir vermutlich gute Chancen, dass auch zu schaffen.

Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfelung und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

Zippis Rezension zu der Schatten in mir